Burnout Belastungsfaktoren
Belastungen im Einsatz
- Massive körperliche Belastungen durch Heben von Gewicht, insbesondere einseitiges Heben oder das Tragen von schwerer Schutzkleidung.
- Gesundheitsschädliche Faktoren wie häufiger starker Wechsel der Umgebungstemperaturen oder Rauch und großer Zeitdruck bzw. Hektik
- Hoher Verantwortungsdruck für das eigene oder fremde Leben,
- Deutlich wechselnde tägliche Arbeitszeiten (oft Schaukeldienste genannt) und häufige oder lang anhaltende Nachteinsätze.
- Im biologischen Stress-Modell wird von einer vorübergehenden starken Belastbarkeit ausgegangen, die allerdings ausreichende Erholungsphasen erfordert. Sonst ist danach mit einem Zusammenbruch des gesamten Organismus und seiner Abwehrfunktionen zu rechnen.
Persönliche Ursachen
- Eigenschaften wie Ängstlichkeit, mangelndes Selbstwertgefühl und Schuldanfälligkeit, Sorgen und Anzeichen von Depressionen sind bei Ausbrennern auffällig.
- Ausbrenner setzten sich oft zu hohe Ziele sind Perfektionisten, und haben Probleme Kompromisse einzugehen. Das wirkt sich nachhaltig auf ihre Handlungsplanung und -bewertung aus.
- Personen mit dem Helfersyndrom versuchen neigen zu Burnout. Sie versuchen ihr labiles Selbstwertgefühl durch die Aufopferung an eine große Aufgabe und die damit verbundene Dankbarkeit vieler Hilfsempfänger zu stabilisieren. Die Einsatzkraft gibt die Zuwendung, die er empfangen möchte.
- Ebenso Menschen deren Selbstwertgefühl größtenteils auf ihren beruflichen Leistungen beruht, zeigen eine häufig krankhafte Sucht nach Erfolg. Wird dieser nicht erreicht besteht die Gefahr sich in den eigenen Zielen zu verrennen.
- Ein wichtiger Aspekt ist auch eine schlechte Ausbildung, die Misserfolge provoziert und die Unfähigkeit lebenswichtige Erfolgserlebnisse zu sammeln, können den Burnout begünstigen. Hier spielt auch die Traumabelastung eine entscheide Rolle.
- verliert es die Macht über den Patienten.
Dipl. Soz. Wiss. Mark Overhagen